#61 Was ist Bildung?
Zusammenfassung
Was ist Bildung? Es gibt eine Folge von mir namens „Bildet Reisen wirklich?“, die Nr. 30, wo ich mich auch damit beschäftige. Aber in meinem Eifer, diesen Spruch zu bestätigen, habe ich mir nie so groß Gedanken gemacht, was Bildung eigentlich sein soll. Ist es einfach Wissen? Aber das wäre ja merkwürdig, denn das gibt es spätestens heutzutage im Internet zur Genüge. Und ich würde nicht sagen, dass alle Menschen mit Internetzugang zwingend gebildet sind. Was also ist es? Was gehört alles zu einer gebildeten Person dazu? Und vor allem: Wie bildet man jemand Anderen? Ist das überhaupt wirklich möglich?
Hallo zusammen und
herzlich willkommen zurück zu einer weiteren Folge von „Philosophie für
zwischendurch“!
Einleitung
Heute möchte ich mit euch
über Bildung reden. Ihr erinnert euch vielleicht an meine 30. Folge, in der ich
über den Spruch rede, dass Reisen bildet. Ich kann euch auf jeden Fall
empfehlen, da mal reinzuhören. Aber in letzter Zeit habe ich öfter darüber
nachgedacht, dass ich nie dazu gekommen bin, so wirklich zu definieren, was
„Bildung“ eigentlich ist. Und das ist komisch, weil man in der Philosophie
immer alles genau definiert, bevor man mehr darüber redet und überlegt. Ich
denke, mit dem Ergebnis dieser Folge funktionieren meine Ausführungen über
„Reisen bildet“ immernoch ganz gut. Aber trotzdem wollte ich mir mit euch
einmal genauer anschauen, was es mit diesem Begriff auf sich hat. Was auch
damit zusammenhängt und mindestens genauso wichtig ist, ist die Frage, wie
Bildung überhaupt entsteht. Oder eher: Wie bildet man andere Menschen? Es wird
also auch ein bisschen um Pädagogik gehen. Aber natürlich soll diese Folge nicht
zu psychologisch oder bildungswissenschaftlich werden. Es geht wie immer eher
um das Prinzip. Was genau bedeutet es, gebildet zu sein und wie kann man diesen
Zustand auf jemand anderen übertragen? Was heißt es zum Beispiel auch, etwas zu
lernen? Ist das schon dann geschafft, wenn man etwas weiß? Aber dann ist es
eigentlich komisch, dass man immernoch so viele Menschen auf der Welt als
unzureichend gebildet bezeichnen könnte, obwohl es jede Information im Internet
gibt. Aber klar, wir Menschen sind auch keine Computer. Irgendwie braucht es
doch immer irgendeine Basis, um das Gelernte aufnehmen zu können. Man kann
nicht verstehen, was ein Arbeitsvertrag ist, wenn man nicht weiß, was ein Job
ist. Und das versteht man auch nicht zwingend, wenn man nicht versteht, dass
unsere Welt zum Großteil aus einem Austausch von Geld besteht, welches man bei
der Arbeit verdient. Wie genau schafft man also diese Basis? Mit weiteren
Infos? Und wo ist dann die Basis dafür? Nehmen wir an, ein Alien kommt
auf die Erde, das von allen unseren Konzepten noch nie etwas gehört hat.
Vielleicht ist sogar so etwas Simples wie die Nahrungsaufnahme dem, was es
denkt oder weiß, komplett entgegengesetzt. Wie könnte man dann überhaupt
anfangen, irgendetwas auf der Erde Existierendes zu erklären? Es scheint, als
müsste das Alien zuerst einmal eine ganze Weile hier wohnen und eine
allumfassende menschliche Bildung erhalten. Nun, was auch immer das heißt. Ihr
seht, das ganze Problem ist deutlich komplexer, als man zuerst denken könnte.
Platons nicht-gebildete
Wächter
Wenn es eine Sache gibt,
die ich in diesem Podcast selten tue, dann ist es, schlecht über Platon zu
reden. Nun, vielleicht haben wir dann heute ein Jubiläum. Und ich verspreche
übrigens, dass ich in Zukunft einmal seltener für diese Folgen die Politeia zur
Hand nehmen werde. Aber ich schwöre euch, bei jedem Thema, das ich hier
bearbeiten will, hat dieses Buch irgendeine Relevanz, es ist furchtbar!
Vielleicht merkt man daran den Einfluss Platons auf die westliche Philosophie,
von dem ich auch schon öfter gesprochen habe. In diesem Fall aber trifft Platon
zwar das Thema der Bildung auch, hat aber eine Auffassung davon, die wir als
unzureichend bezeichnen würden. Auch, wenn er fairerweise auch nicht spezifisch
versucht hat, diesen Begriff zu definieren. Aber gut, schauen wir uns konkreter
an, was er dazu sagt.
In der Politeia geht es
vor allem um Platons Bild des idealen Staates, auch wenn er zusätzlich über
viele andere Themen spricht. In seinem Staatenmodell sollen die sogenannten
Wächter die herrschende Klasse darstellen und müssen deshalb umfassend
ausgebildet werden. Für Platon ist der perfekte Herrscher besonders weise und
auch körperlich fit. Wobei die meiste Rechtfertigung für das körperliche
Training daher rührt, dass ein guter Körper die Seele und damit das
philosophische Denken unterstützt. Aber wenden wir uns der geistigen Bildung
zu. Wenn sie noch Kinder sind, sollte man die Wächter natürlich nicht gleich
mit schweren Sachtexten oder komplexem Unterricht überladen. In den jungen
Jahren reichen vor allem Märchen und Dichtungen, um die Kinder an die Welt
heranzuführen. Dabei sind die Geschichten natürlich nicht wirklich passiert,
aber das heißt nicht, dass sie nicht einen Kern von Wahrheit in sich tragen
würden. Und dieser Kern zeigt sich vor allem in den Werten, die sie vermitteln.
Der Punkt ist nämlich, dass ein bestimmter Moralkatalog verinnerlicht wird,
ohne ihn gezielt ansprechen zu müssen. Denn dann würde es wieder zu komplex
werden und Fragen aufwerfen, die man einem Kind noch nicht beantworten kann.
Anstatt also zu erklären, weshalb die Ehrlichkeit über die Unehrlichkeit siegt,
erzählt man eine Geschichte über einen ehrlichen Helden, der den unehrlichen
Bösewicht besiegt. Wenn man es ganz eng sieht, sind viele der heutigen
Geschichten für Kinder auch nicht anders aufgebaut. Und das antwortet dann auch
auf unser Problem vom Anfang: Wie gibt man Informationen an eine Person weiter,
die noch gar keinen Kontext hat, um sie einzuordnen? Es ergibt keinen Sinn,
einem Kleinkind die kantische Ethik zu erklären, selbst wenn man sie wirklich
gut veranschaulichen sollte. Geschichten dagegen versteht man und das Verhalten
anderer Menschen kann man sich einfach anschauen und imitieren. Die Werte, die
Platon hier im Sinn hat, sind vor allem Ehrlichkeit, Klugheit, Mut und
Besonnenheit. Nach den Geschichten geht er außerdem einen Schritt weiter und
meint, dass diese Erziehung musikalisch unterlegt sein sollte, mit Rhythmen,
die die Werte und Emotionen unterstützen sollen. Parallel dazu wird durch
strenge Diäten dafür gesorgt, dass man Enthaltsamkeit lernt und den Wert der
Maßhaltung versteht. Sind die Wächter dann älter, können sie sich vor allem in
der Philosophie bilden und die Werte, die sie bereits verinnerlicht haben,
rational nachvollziehen und nach ihnen leben.
Das Problem, das man in
Platons Erziehung direkt sieht, ist, dass sie zwar, wenn sie funktioniert,
moralisch gute Menschen produziert, aber keine freien und mündigen. Ein Detail,
dass ich euch nämlich bisher nicht erzählt habe, ist, dass Platon alle Märchen
aus seinem Staat verbannen will, die seiner Meinung nach nicht die richtigen
Werte bewerben. Ebenso will er es mit der Musik machen und auch die Diät der
Wächter zu einem Zwang verwandeln. Platons Gedanke ist, dass, wenn man nie
sieht, wie jemand moralisch Schlechtes in einer Geschichte als gut dargestellt
wird, man auch nie zum Schlechten neigen wird. Die Kinder sollen nicht dazu
erzogen werden, über die Welt zu reflektieren und sich selbst frei zu
orientieren, sondern sollen einem ganz genau festgelegten Katalog an
Lerneinheiten folgen, bis sie dann fertig modelliert sind. Die Freiheit ist für
Platon eher eine Gefahr, weil jede Abweichung von seinen vorsichtig
ausgewählten Normen das moralisch Schlechte bedeuten würde. Das bedeutet aber
auch, dass man die Wächter nicht wirklich als gebildete Menschen bezeichnen
würde. Zumindest geht es mir so: Denn, obwohl wir diesen Begriff immernoch
nicht definiert haben, beschleicht mich das Gefühl, dass die Wächter nicht
dazugehören. Dieses freie Element und die Reflektion, das scheint es hier
irgendwie zu brauchen. Stellt euch vor, ihr versucht, eine intellektuelle
Diskussion mit ihnen zu führen und eure Ideen auszutauschen. Glaubt ihr, da
würde viel herumkommen? Oder würden sie nur einfach Platons Moralkatalog
herunterrattern und dabei bleiben? In jedem Fall glaube ich, dass wir für echte
Bildung woanders schauen müssen.
Kants Vier-Teilung der
Bildung
Kant geht die Frage um
die Bildung etwas behutsamer an. Immerhin sind wir hier auch in der Epoche der
Aufklärung, in der die Freiheit des Menschen im Vordergrund steht. Bildung ist
für den Philosophen etwas, das für den Menschen als Spezies einzigartig ist.
Nur dieser muss nach seiner Geburt erzogen werden und kann nicht wie ein Vogel
gleich aus dem Nest fliegen. Tiere dagegen haben etwas, was er als „fremde
Vernunft“ bezeichnet: Ihre Instinkte. Ist ein Tier geboren, müssen die Eltern
nichts weiter tun, als es am Leben zu halten und dann entwickelt sich alles von
selbst. Es muss ihm nicht beigebracht werden, wie es sich zu verhalten hat,
oder, dass es etwas essen muss, denn das weiß es schon instinktiv. Man muss
zugeben, dass diese Ausführungen biologisch nicht ganz zutreffen, weil es im
Gegenteil sehr viele Tierarten gibt, bei denen die Eltern den Jungen gewisse
Dinge beibringen, die essentiell sind. Es gibt nämlich auch Berichte von
Tieren, die diese Ausbildung aus verschiedenen Gründen nicht genießen konnten
und gewisse Dinge deshalb auch nicht können. Nicht einmal Menschen können es
ihnen teilweise beibringen. Aber ich schweife ab. Man versteht ja schon, worauf
Kant hinauswill.
Als Mensch ist man nicht
mit einer Reihe an Grundinstinkten geboren, die für das alltägliche Leben
ausreichen. Man muss sich vielmehr irgendwie selbst zurechtfinden und ein Bild
von der Lage auf der Welt machen. Und das Interessante hierbei ist, dass man
das noch nicht einmal selbst kann, sondern andere Menschen braucht, die einen
dabei unterstützen. Und genau das ist dann die Erziehung und später Bildung.
Wenn ihr euch einen Menschen in freier Wildbahn vorstellt, der sonst niemanden
um sich hat, dann wird er nicht gerade anfangen, Sprachen zu Sprechen oder
Moralkatalogen zu folgen. Vielleicht, wenn er es von davor kennt, aber sicher
nicht für lange. Kennt jemand von euch den Film „Cast Away“? Da sieht man das
eigentlich ganz gut. Und das ist schon interessant, weil es auch zeigt, wie
wichtig die soziale Komponente allein schon dafür ist, dass der Mensch sich
überhaupt erst wie ein Mensch verhält. Es zeigt, dass wir nur in der
Interaktion miteinander funktionieren. Alles Dinge, die Kant nicht wirklich weiterverfolgt,
aber die man hier ein bisschen entwickeln könnte. In jedem Fall ist das der
Grund, weshalb es Pädagogik braucht. Und diese teilt Kant zunächst in zwei
wesentliche Teile ein: Die negative Züchtigung, die unangebrachte Urinstinkte
austreiben soll und die positive Unterweisung, die zeigt, wie man in einer
menschlichen Gesellschaft leben kann. „Negativ“ und „positiv“ sind hier keine
wertenden Begriffe, sondern zeigen nur die Richtung der jeweiligen Lehre an:
Die eine funktioniert über Verbote von Bekanntem, die andere bringt neue Dinge
hervor. Und es ist beides notwendig, denn die menschliche Gesellschaft hat
bestimmte Regeln und Gesetze, ohne die sie nicht funktioniert.
Kant sagt deshalb auch
recht deutlich, dass Kinder nicht zur Schule gehen, um Informationen zu lernen.
Das können sie später auch noch, aber zuerst müssen sie diszipliniert werden.
In der Schule lernt man, sich daran zu gewöhnen, still zu sitzen, zuzuhören,
wenn jemand redet, pünktlich zu sein, und andere Menschen, besonders
Autoritätspersonen, mit Respekt zu behandeln. Diese Disziplinierung in jungen
Jahren darf im Gegensatz zu der Informationenweitergabe nicht versäumt werden,
weil sie ab einem gewissen Alter nur noch sehr schwer beizubringen ist. Wenn
der Mensch einmal auf gewissen Verhaltensmustern festsitzt, kann es Jahrzehnte
dauern, sie wieder auszutreiben. Durch die Schule sind aber dann alle Kinder
auf demselben Stand, um als gute Mitglieder der Gesellschaft an der Menschheit
teilhaben zu können.
Disziplinierung ist aber
natürlich nicht alles, was dort passiert. Was ein wichtiger Teil einer
vollständigen Bildung ist, ist die Kultivierung. Kant versteht darunter das
Beibringen von Fähigkeiten, um gegebene Aufgaben zu lösen und Zwecke zu
erreichen. Allen voran natürlich Lesen und Schreiben. Das ist etwas, das man,
wie gesagt, schon auch im höheren Alter noch lernen kann, aber trotzdem länger
dauern würde und einem bis dahin den Zugang zu großen Teilen der Gesellschaft
verwehrt. Es geht aber auch darum, wie man Informationen lernen und verstehen
kann. Und hier haben wir dasselbe Problem wie bei Platons Märchen: Man kann
nicht einfach anfangen, den Kindern wie beim Methodentraining zu erklären, wie
sie Infos einordnen können, weil sie das noch gar nicht verstehen würden. Was
man stattdessen tun muss, ist, es ihnen nahezubringen, indem man sie
kontrolliert in die Situation bringt, Informationen verarbeiten und einordnen
zu müssen. Deshalb ist Schule auch, wie sie ist. Dieser Spruch „Man lernt nicht
für die Schule, sondern für das Leben“, zeigt im Grunde dieselbe Idee.
Der nächste Schritt ist
dann die Zivilisierung. Darunter versteht Kant die Entwicklung einer gewissen
sozialen Klugheit und der Fähigkeit, mit Menschen zu interagieren. Sogar einen
gewissen Einfluss soll man nach der Kant´schen Bildung auf die Gesellschaft
ausüben können. Wahrscheinlich hat er hierbei weniger davon gesprochen, dass
man Menschen manipuliert oder politische Positionen einnimmt. Ich lese diese
Passage so, dass man sich als Subjekt in der Gesellschaft einfindet und mit
seinem Netzwerk und dem, was man so tut, als Faktor bei anderen Menschen
eingerechnet wird. Dass man Einfluss auf Andere hat, indem man mit ihnen
befreundet ist, für sie einen Gefallen erledigt oder mit ihnen in einem
Arbeitsverhältnis steht. Und auch das hat überall seinen Ursprung in der
Schule. Von dem Selbstverständnis als Mitglied einer Klassengemeinschaft bis
hin zu dem Kandidieren als Schülersprecher*in. Und das setzt sich dann im
späteren Leben natürlich fort. Die Zivilisierung ist also im Grunde der Erwerb
von Sozialfähigkeiten. Das lernt man zwar schon in der Schule, aber fast nie
direkt, weil auch das kaum bis gar nicht zu steuern ist. Irgendwie ist es
einfach ein Prozess, der so nebenbei läuft. Zumindest laut Kant.
An der Spitze dieser
Pyramide sieht der Philosoph dann schließlich die Moralisierung als wichtigstes
Ziel der Bildung. Ich habe ja eben gesagt, dass die Kultivierung dazu da ist,
dass Kinder gegebene Zwecke und Aufgaben erfüllen können. Nun, die
Moralisierung soll eben diese Zwecke nun selbst finden. Es geht nicht mehr
darum, einfach das zu tun, was Andere einem sagen und dabei möglichst gut zu
sein. Denn das ist nur in der kontrollierten Umgebung des Unterrichts relevant.
Was man aber am Ende sein soll, ist ein vollendeter und autonomer Mensch, der
sich nach seinem eigenen Kompass richtet. Natürlich einem, der richtig gestellt
ist und mit den gesellschaftlichen Werten übereinstimmt, die man gelernt hat.
Aber auch die soll man hinterfragen können, statt ihnen nur einfach blind zu
folgen. Kant geht nur eben davon aus, dass man, wenn man bei klarem Verstand
ist, sofort erkennt, dass die Werte richtig sind. Das selbstständige Denken ist
es also am Ende, was auf der Spitze der Bildungsleiter steht. Und laut Kant kann
man noch so viele Sozialfähigkeiten haben oder kultiviert sein, aber wenn man
selbst nicht versteht, was man da tut und wozu, ist das alles wertlos. Leider
stellt er fest, dass in seiner momentanen Gesellschaft dieser letzte Schritt
fast nie getan wird. Auf der anderen Seite bringt es aber natürlich auch
nichts, die richtigen Prinzipien zu kennen und zu reflektieren, wenn man gar
nicht weiß, wie man in die Gesellschaft passen und nach ihren Regeln spielen
kann.
Wegen dieses Konstrukts
ist Kant davon überzeugt, dass die Pädagogik eine Kunst ist, die nicht die
Anerkennung erhält, die ihr zusteht. Das alles ist nämlich keineswegs einfach
zu erreichen. Als Lehrkraft muss man diese ganzen Grundfähigkeiten in den
Kindern entwickeln, ohne das jemals direkt tun zu können. Mit Ausnahme der
Disziplinierung, bei der man gegen ziemlich mächtige Grundinstinkte ankämpfen
muss. Die Pädagogik, so Kant, soll Anlagen zum Guten schaffen, die der Mensch
später selbst weiterentwickelt. Gebildet zu sein, bedeutet nämlich auch, sich
selbst zu unterrichten. Im Grunde muss die Lehrkraft die Schüler*innen alle
selbst auch zu Lehrenden ihrer Selbst machen. Und das ist auch deshalb kein
Leichtes, weil sich die Welt immer ändert. Auch das hat Kant auf dem Radar. Er
meint, dass es in der Pädagogik wichtig ist, nicht einfach nur nach dem
gegenwärtigen Stand der Menschheit zu unterrichten, sondern den Blick nach
vorne zu richten. Weil jede Generation in eine neue Welt geboren wird, muss die
Bildung auf eben diese angepasst sein. Das ist natürlich schwierig, wenn man
sie selbst noch nicht kennt. Aber das eigentlich größere Hindernis sieht Kant
im Willen der Lehrkräfte. Die Vergangenheit kennt man im höheren Alter schon
sehr gut und weiß, wie die Dinge in ihr funktionieren. Indem man also nur
weitergibt, wie es früher war, übt man eine gewisse Macht über die
Schüler*innen aus, hält sie im eigenen Einflussbereich. Denn dann weiß man
auch, wie ihr Leben wahrscheinlich ablaufen wird und kann sie sehr spezifisch
auf bestimmte Handlungen abrichten. Die Zukunft ist aber neu und für alle noch
offen. Sie gibt den neuen Generationen die Möglichkeit, sich selbst auszuleben
und zu gestalten. Zukunftsgerichtet zu lehren, bedeutet, den Menschen ihre
Autonomie und Selbstständigkeit zuzugestehen. Man gibt zu, dass man die neue
Welt noch nicht kennt, aber versucht, ihnen alle Werkzeuge zur Verfügung zu
stellen, um sie zu gestalten. Denn letzten Endes sind ohnehin sie es,
die sie bewohnen werden.
Eine Lehrkraft ist also
weit mehr als ein Informator, sondern soll laut Kant etwas wie ein
Lebensbegleiter sein. Und das bedeutet, dass auch Bildung nicht einfach nur die
Anhäufung von Wissen ist. Sie ist ein Lernprozess, wie man sich in der
Gesellschaft zu verhalten hat, wie man mit neuem Wissen und Aufgaben umgeht,
wie man mit Anderen interagiert und sich mit ihnen zusammentut, um sie im
letzten Schritt selbst zu gestalten. Eine Person, die sich selbst Sinn und
Zweck geben kann und sich alle anderen Dinge dann einfach beibringt, wäre Kants
Idealbild einer gebildeten Person.
Bildung als essentieller
Teil der Persönlichkeit
Der preußische Gelehrte
Alexander von Humboldt sagt im Grunde nicht viel Anderes als Kant an dieser
Stelle. Aber er erleuchtet noch einmal einen etwas anderen Aspekt der Bildung,
der zu verstehen gibt, warum jeder Mensch gebildet werden und schließlich sein
sollte. Bildung ist laut ihm an sich der hauptsächliche Faktor, der den
Menschen auszeichnet. Klar, Kant hat diesen Punkt im Unterschied zu den Tieren
auch schon stark gemacht, aber von Humboldt pocht noch einmal darauf, dass man
auf dem Bildungsweg im Grunde sein ganzes Dasein aufbaut. Ein Subjekt existiert
für ihn nur in Auseinandersetzung mit der Umwelt. Und hier gibt es ein paar
Prozesse, die in verschiedene Richtungen gehen. Man muss sich erst selbst
finden und verstehen, aber gleichzeitig auch die Welt um einen herum. Über die
mangelt es zumindest schon einmal nicht an Informationen. Sich selbst zu
begreifen, ist dagegen ein Prozess, der im Bildungsweg nebenbei passiert, aber
nicht ignoriert werden darf. Denn auch wenn er nicht hauptsächlich bearbeitet
wird, so ist er doch das Ziel davon. Irgendwann hat sich die Persönlichkeit
dann herausgearbeitet und versteht sich als einerseits getrennt, aber auch Teil
von der Welt. Dann gilt es natürlich, die Verbindung zwischen der Person und
der Gesellschaft zu stärken. Und schließlich hat man eine mündige und gebildete
Person geschaffen.
Eine Lehrkraft ist der
Anhaltspunkt, den Schüler*innen auf der einen Seite zur Annäherung an die Welt
benutzen, sich aber auch im Kontrast dazu selbst verstehen können. Es geht also
nicht einfach nur darum, der Schülerschaft irgendwelche Fähigkeiten
beizubringen und dann bis zum Maximum zu trainieren wie in einem Videospiel. Also,
das sind jetzt meine Worte natürlich. Es geht im Grunde nicht um mehr
oder weniger, einen Menschen zu schaffen. Eine Persönlichkeit herauszubilden,
Präferenzen zu entdecken und der Person ihre ganz eigene Welt zu übergeben, mit
der sie sich ab einem gewissen Alter selbst weiterentwickeln kann. Bildung ist
nämlich weniger etwas, das man hat und eher etwas, das man praktiziert. Das ist
dann die Zeit, in der die Lehrkraft nicht mehr benötigt wird.
Das Problem mit der
Praktikabilität
Das waren jetzt ein paar
Bildungsideale, die wirklich sehr eindrucksvoll klingen. Aber nicht ohne Grund
habe ich in dieser Folge noch die Frage aufgenommen, wie man es zustande
bringt, eine Person zu bilden. Wie wir gehört haben, ist das eine ziemliche Aufgabe.
Man muss irgendwie Fähigkeiten ausbilden, die man aber nicht gezielt mündlich
beibringen kann, sondern einen Nebenweg gehen, indem man die Schüler*innen
lauter andere Sachen machen lässt, die dann aber am Ende gar nicht besonders
relevant sind. Nun, niemand hat gesagt, dass Bildung ein leicht zu erreichendes
Ziel wäre. Aber trotzdem lohnt es sich, zumindest einen kurzen Blick in die
Praktikabilität dieses Modells zu werfen. Der Philosoph Richard David Precht
hat ein Buch namens „Anna, die Schule und der liebe Gott“ geschrieben, in dem
er vor allem das aktuelle Bildungssystem Deutschlands stark attackiert. Auf die
Details hiervon werde ich nicht unbedingt groß eingehen, weil das hier kein
politischer oder bildungswissenschaftlicher Podcast ist. Aber ich möchte
trotzdem kurz über ein paar generelle Ideen reden, damit man sich ein Bild
davon machen kann, was für eine große Aufgabe es ist, eine Person vollständig
zu bilden. Es stimmt nämlich schon, was Kant sagt: der dahinterstehende Beruf
bräuchte deutlich mehr Aufmerksamkeit und Achtung.
Das Bild der Lehrkraft
als Lebensbegleiter und nicht Informator ist natürlich schwer herüberzubringen,
wenn sie ihren gesamten Berufsalltag damit verbringt, den Schüler*innen
Informationen beizubringen. Und es stimmt schon, dass das irgendwo seine Berechtigung
hat: Irgendwie müssen sie lernen, wie sie mit ihnen umgehen können, was man
ihnen aber klarerweise nicht in Form einer Information beibringen kann. Aber
wie man sich sehr einfach denken kann, besteht hier die Gefahr, dass sich
dieses Mittel in einen Selbstzweck verwandelt. Denn: Hat man wirklich den
Eindruck, dass es in der Schule nicht primär darum gehen würde,
Informationen zu lernen? So sieht es zumindest nicht aus, wenn man sich eine
standardmäßige Schulstunde anschaut, wo sich die Schüler*innen mit allerhand
Texten und Vorträgen auseinandersetzen, sich den Inhalt behalten und das in
einer Klassenarbeit später im Jahr beweisen müssen. Und es nicht so, als wäre
hier deutlich, dass es eigentlich um Arbeitsmethoden geht! Schließlich sind es
die Noten, die über die spätere Zukunft bestimmen. Und alles, was diese Noten
beweisen, ist, wie gut es eine Person geschafft hat, sich innerhalb einer
gewissen Zeit ein spezifisches Thema zu merken. Das wirkt also so, als wäre den
Machern dieses Systems entweder nicht ganz klar, was Bildung eigentlich
bedeutet oder der Bildungsgrad selbst gar nicht ausschlaggebend, um im
Bildungssystem voranzukommen.
Das allein ist bereits
problematisch genug. Aber ich habe ja auch am Anfang der Folge gesagt, dass
sich im neuen Jahrhundert bereits alle Informationen im Internet befinden, die
man so brauchen können. Dass also Millionen von Schüler*innen 12 Jahre ihres
Lebens herumsitzen und auswendig lernen, was da ohnehin schon steht, wirkt
tatsächlich recht sinnlos. Diese Fokussierung auf die Weitergabe von
Informationen macht laut Precht auch den wichtigen Aspekt der Kreativität
zunichte. Wie wir schon besprochen haben, ist die Selbstständigkeit des Denkens
ein zentraler Punkt der Bildung. Und nirgends kommt der so sehr hervor wie bei
der menschlichen Kreativität. Aber klar, wenn es eine bestimmte Information
gibt, die weitergegeben werden soll, dann ist nur sie die richtige
Lösung und es wird sonst nichts akzeptiert. Precht erzählt dazu den Witz der
für das Buch namensgebenden Schülerin Anna, die ein Bild an die Tafel malt. Der
Lehrer kommt dazu und fragt, was es denn wäre. Sie entgegnet, dass sie den
lieben Gott malt. Der Lehrer wendet ein, dass man das doch gar nicht könne,
woraufhin sie antwortet, dass er nur fünf Minuten warten müsse, dann würde er
es sehen. Der Punkt ist, dass diese Autonomie im Denken verloren geht, wenn man
alles direkt richtigrückt. Das nimmt Menschen schon recht früh ihre Mündigkeit
und Selbstständigkeit. Im höheren Schulalter wird man niemanden mehr sehen, der
versuchen würde, seiner Kreativität so freien Lauf zu lassen, weil man
inzwischen weiß, dass es nur eine Lösung gibt, die bei der Lehrkraft sitzt. Das
soll nicht heißen, dass man plötzlich keine Einschränkungen mehr geben soll
oder aufhören, die Schüler*innen zu korrigieren. Aber es braucht eben einen
Mittelweg.
Und damit wären wir bei
der schon von Kant erwähnten vorwärtsgerichteten Lehre. Jede Generation wird in
eine neue Welt geboren und muss daher auf sie vorbereitet werden. Das geht eben
nicht mit dem Beharren auf dem Alten, sondern, indem man sich Teile des Neuen aneignet
und dann mit verschiedenen Methoden einen Zugang dazu findet. Man muss nicht
zwingend alles Alte verbannen, aber den ganzen Unterricht so abzuhalten wie vor
dutzenden Generationen, funktioniert auf Dauer nicht. Die Schwierigkeit davon
habe ich euch ja schon genannt: Wie unterrichtet man etwas Neues, wenn man es
selbst noch nicht kennt? Aber auf der anderen Seite ist das Internet
gleichzeitig für alle Menschen erfunden worden, das kann man auch nicht
leugnen. Und ja, es ist kaum ein Bildungssystem so flexibel, dass es sofort mit
jeder neuen Zeit mitgehen kann. Aber man büßt eben später Zeit ein, wenn man
sich erst keine nimmt, um etwas Neues zu unterrichten und hinterher eine neue
Generation hat, die sich mit der neuen Welt selbst nicht auskennt.
Der Spruch, dass man für
das Leben und nicht für die Schule lernt, wird schon seit mehreren Jahrzehnten
nicht mehr wirklich ernsthaft geäußert, weil er auch gar nicht mehr zu stimmen
scheint. Vieles von dem, was man später wirklich braucht, eignet man sich in
der Zeit nach der Schule, etwa in der Universität oder Ausbildung an. Die
Schule ist deshalb vital, weil die Noten bestimmen, was man danach machen darf.
Damit wirkt es eigentlich umso mehr, als würde man zumindest vor allem
für die Schule lernen. Und nur deshalb für das Leben, weil man ihre Noten für
sein späteres Leben braucht. Das merkt man schon daran, dass die meisten
Menschen große Teile von dem, was sie in der Schule gelernt haben, direkt
wieder vergessen. Bildung kann eben nicht gemessen werden, deshalb braucht es für
das System irgendein Äquivalent. Das muss aber nicht heißen,
dass es besonders funktional ist.
Endstand
Fassen wir einmal zusammen.
Wir haben uns heute die Frage gestellt, was Bildung eigentlich bedeutet. Wenn
man sich den Begriff nur ganz von außen einmal anschaut, könnte man den
Eindruck gewinnen, es wäre einfach nur eine Ansammlung an Wissen. Aber wie wir
im Verlauf der Folge gelernt haben, geht es hier um sehr viel mehr.
Bei Platon haben wir das
gleich am Anfang sehen können, weil er zwar mit den Wächtern weise Menschen
erschaffen wollte, aber man sie trotzdem nicht als gebildet bezeichnen würde.
Er wollte sie so erziehen, dass ihnen bestimmte Märchen vorgelesen werden, die
Werte wie Mut oder Besonnenheit propagieren. Das sollte musikalisch unterstützt
werden. Wenn es dann zum tatsächlich moralischen Unterricht ging, hätten die
Wächter die Werte aus den Märchen bereits so sehr verinnerlicht, dass sie ihre
eigenen Gefühle nur einfach rationalisieren müssen. Das sind zwar sicher
schlaue Menschen, aber es fällt schnell auf, dass ihnen etwas ganz Bestimmtes
fehlt: Die Freiheit. Platon hat es nämlich genau so aufgebaut, dass sie nur
ausgewählte Märchen hören und gemäß handerlesener Normen erzogen werden dürfen.
Das autonome Denken gehört hier noch nicht dazu.
Kant legt das dann aber fast
zweitausend Jahre später als Grundpfeiler der Bildung fest. Für ihn besteht sie
aus vor allem vier Aspekten: Der Disziplin, Kultivierung, Zivilisierung und
Moralisierung. Zuerst müssen Menschen dazu gebracht werden, nicht mehr ihren
Urinstinkten zu folgen, wo sie nicht in das alltägliche Leben passen. Das
heißt: Kein Herumrennen, wenn gerade ein Adrenalinstoß kommt, kein
Unterbrechen, wenn gerade jemand anderes redet. Das geht recht direkt als
verbale Mitteilung und ständige Erinnerungen. Die Kultivierung ist schon etwas
schwieriger: Hier müssen gewisse Fähigkeiten zum Erreichen gegebener Ziele
beigebracht werden. Lesen und Schreiben kann man noch relativ direkt
beibringen, während man zur generellen Aufgabenbewältigung schon anfangen muss,
Schüler*innen zu einem „learning by doing“ zu bringen. Die Zivilisierung
betrifft schließlich die sozialen Fähigkeiten, die man im Grunde gar nicht
direkt beibringen kann. Hier muss man einfach den Bildungsweg weiter gehen und
während der Disziplinierung und Kultivierung gleichzeitig im Hintergrund die
Menschen dazu bringen, untereinander zu sozialisieren. Der vierte und
eigentlich wichtigste Schritt ist dann die Moralisierung, die das eigenständige
Denken und Setzen von Zwecken darstellt. Nach Kant ist das alles, was die
Bildung eigentlich relevant macht.
Alexander von Humboldt fügt
schließlich noch die Ebene hinzu, dass Bildung vor allem auch die
Persönlichkeit in einem Menschen hervorbringt. Bildung ist nicht einfach etwas,
das nett zu haben ist und einem helfen kann, sondern der Schlüssel zum
eigentlichen Menschsein. Sie kommt auch nicht in der Einsamkeit und Isolation
hervor, sondern nur in der Interaktion mit Anderen. Und Bildung ist kein
Besitz, sondern ein fortschreitendes persönliches Projekt, eine eigene Welt, an
der man immer arbeiten kann.
Eben das, sagt Richard David
Precht, passiert in der Realität aber leider nicht. Was wir vielmehr erleben,
ist, dass die Schüler*innen mit Informationen überrollt werden, die ihren
ganzen Schulalltag und dank der Noten sogar ihre Zukunft bestimmen. Diese
finden sich aber ohnehin zuhauf im Internet wieder und deren Auswendiglernen
entspricht nicht dem Bildungsideal, das die bisherigen großen Philosophen
aufgezeigt haben. Man bräuchte mehr Raum für Kreativität, modernere
Lehrmethoden und eine Konzentration auf die eigentlichen Ziele des
Bildungswegs. Das Notensystem dagegen wirkt, als würde es entweder das
Bildungsideal missverstehen oder außer Acht lassen. Beides wären keine guten
Nachrichten für die Schulen.
Fazit
Was machen wir jetzt mit
diesen Infos? Ich denke, ich muss das Schulsystem kurz etwas in Schutz nehmen,
weil ich keinen weiteren philosophischen Text habe, der das tut. Ich stimme
Precht in vielen Punkten zu, aber denke, dass die Kritik an einigen Stellen
etwas überzogen ist. Es ist nicht so, als würde die Schule keine gebildeten
Leute produzieren. Zumindest überzeugen mich eure Kommentare immer davon, wenn
ich kurz schleimen darf. Aber nein, es ist ja doch schon so, dass sich das
Bildungssystem an dem erwähnten Ideal anlehnt. Man muss nur eben schauen, dass
man es für eine Vielzahl an Menschen, die sehr unterschiedlich sind, irgendwie
funktional macht. Und auch Kant und Humboldt sehen ein, dass es ein bisschen
auswendig Lernen und Arbeiten schreiben schon braucht, damit man diese
Arbeitsweise verinnerlicht. Man kann nicht zu sehr durchscheinen lassen, dass
es eigentlich nicht darum geht, denn dann lernt ja niemand mehr irgendetwas. Es
ist etwas paradox, aber man muss teilweise schon das Unwichtige als wichtig
verkaufen, damit es wichtig wird. Und Schüler*innen müssen sich eben in ihrer
Rolle begreifen, um die noch nicht entwickelte Persönlichkeit hervorzubringen
und untereinander zu interagieren. Das funktioniert nicht unbedingt so gut,
wenn die Lehrkraft nicht wie traditionell als die ältere Respektsperson
auftritt. Aber natürlich werde ich auch nicht negieren, dass es viel
Verbesserungspotenzial gibt und man teilweise Dinge lernen muss, über die man
nur den Kopf schütteln kann.
Um jetzt aber wieder etwas
weniger polemisch und mehr philosophisch zu werden, möchte ich euch dieses
Bildungsideal für das persönliche Leben gerne näherbringen. Egal, was
irgendwelche Institutionen machen oder nicht machen, eure Bildung ist etwas,
woran ihr immer auch selbst arbeiten könnt. Das kann euch niemand nehmen.
Deshalb kann ich nur immer dazu raten, sich ein Kerninteresse für die Dinge
dieser Welt zu erhalten und sich zu bilden, wo man nur kann. Das muss gar
nichts Großes sein. Aber allein, wenn man sich für etwas interessiert und
Wissen darüber erlangen will, warum sich nicht ein bisschen dazu einlesen?
Letzten Endes gibt es inzwischen sehr viele Möglichkeiten dazu. Und natürlich
bin ich sehr dankbar, dass ihr mich auch als eine Wissensquelle zu nutzen
scheint. Wenn ich euch bei eurem Bildungsprojekt etwas voranbringen kann, ehrt
mich das sehr! Nichts Anderes tut die Produktion dieser Folgen ja auch für mich
selbst.
Und das war´s! Kommentiert auch gern unter dieser Folge und gebt ihr eine gute Bewertung. Wenn ihr Blogbeiträge wie diesen lieber hören statt lesen, meinem Instagram folgen, mich erreichen oder etwas spenden wollt, finde ihr alle Links dazu in meinem Linktree. Einen
schönen Tag wünsche ich euch noch!
Quellen:
,,Der Staat" - Platon
,,Über Pädagogik" - Immanuel Kant
,,Theorie zur Bildung des Menschen" - Alexander von Humboldt
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