#23 Life is Strange: Sollte man zeitreisen?

Zusammenfassung

Kennt ihr das, wenn man eben erst etwas Dummes gesagt oder getan hat und sich wie nichts anderes in der Welt eine Zeitmaschine wünscht, mit der man das alles ungeschehen machen kann? So viele Fehler könnte man auf diese Weise beheben, und so viel Leid verhindern. Und wenn man kurze, spontane Ausrutscher verhindern kann, warum nicht auch größer denken? Der 1. Oder der 2. Weltkrieg: Könnte man die nicht auch verhindern? Es gibt ein etwas weniger bekanntes Videospiel namens „Life is Strange", das sich mit diesen Fragen beschäftigt. Und in dieser Folge wollen wir uns anschauen, ob man Fehler durch so ein Zurückreisen überhaupt beheben kann. Und wenn man das kann, ob man es nicht vielleicht sogar muss, denn es wirkt dann wieder wie eine moralische Verpflichtung. Wie genau steht es damit?                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                Hallo zusammen und herzlich willkommen zurück zu einer weiteren Folge von „Philosophie für zwischendurch“!


Einleitung

Heute möchte ich mit euch über ein Thema sprechen, das ich noch nie auch nur angerissen habe. Und nach meiner Recherche kann ich sagen, dass es überhaupt nicht sonderlich viele Philosoph:innen gibt, die jemals etwas dazu gesagt haben. Und zwar geht es um Zeitreisen! Also solche in der Vergangenheit. Und ich werde das auf Basis eines Computerspiels machen, das genau dieses Thema behandelt. Es nennt sich „Life is Strange“! Kein besonders bekanntes Spiel, ich weiß. Es wurde von Indie-Entwicklern, also von großen Firmen unabhängigen Entwicklern produziert. Spoilerwarnungen auf jeden Fall dafür! Aber bevor ich darüber erzähle, welche Fragen kommen denn dann für diese Folge auf? Wie kann man sich Zeitreisen philosophisch nähern? Zunächst schauen wir uns vielleicht an, wieso dieses Thema überhaupt relevant ist. Wieso sollte man in die Vergangenheit reisen? Und könnte man überhaupt etwas ändern? Nun und der Hauptteil hier wird sein, ob man das denn tun sollte! Man weiß ja nicht zu 100%, was passiert, und kann bei Menschen teilweise verhindern, dass sie überhaupt geboren werden. Darf man das? Oder gibt es sogar Situationen, in denen man das sollte? Denkt an das Baby-Hitler-Dilemma, wenn ihr davon schon einmal gehört habt. Wenn ihr in die Zeit zurückreisen könntet und den späteren Diktator in seinen frühen Tagen töten könntet, würdet ihr das tun? Würde es überhaupt etwas ändern? Und wäre es moralisch zulässig? Das schauen wir uns heute an.


Handlung

Aber zuerst möchte ich euch etwas über das Spiel erzählen, es ist nämlich wirklich gut! Man schlüpft in die Rolle der amerikanischen Schülerin Max, die eine Vorliebe für das Fotografieren hat. Und eines Tages entdeckt sie, dass sie die Kraft hat, mit dem Heben einer Hand für ein paar Minuten in der Zeit zurückzureisen! Und später kann sie auch mithilfe eines Fotos in die Zeit von dessen Entstehung einsteigen. Nun, aber wie entdeckt sie das? Nach ihrem Unterricht geht sie an einem Tag aufs Klo und bleibt dort kurz hinten stehen, um einen Schmetterling zu bewundern, der durch das Fenster hineingeflogen ist. Sie macht ein Foto, wie sie es so gern von ungewöhnlichen Motiven macht. Doch dann stürmen plötzlich zwei Leute durch die Tür herein und sie versteckt sich. Es sind ihre langjährige Freundin Chloe und ein ihr unbekannter Junge. Und die Beiden streiten sehr heftig, es scheint um irgendwelche Drogen zu gehen. Dann eskaliert das so weit, dass der Junge Chloe aus Versehen erschießt. Und das versetzt Max verständlicherweise in so viel Schock, dass sie aufspringt, die Hand hebt und plötzlich wieder in ihrem Unterricht vor vielleicht zehn Minuten sitzt. Und von da an nimmt die Geschichte Fahrt auf: Sie rettet Chloe, indem sie den Feueralarm drückt. Und wir lernen, dass die Beiden lange sehr enge Freundinnen waren, bis sich der Kontakt vor einigen Jahren verloren hat. Diese Jahre waren aber keineswegs sonderlich gut für Chloe: Ihr Vater ist in einem Autounfall gestorben und Max war bis dahin quasi ihre einzige Freundin. Es ist also alles bergab gegangen: War Chloe früher gut gelaunt und gut in der Schule, ist sie jetzt abgestürzt, schwänzt fast jeden Schultag und konsumiert regelmäßig Drogen. Allein dadurch, aber auch durch ihre stark rebellische Art hat sie sich so viele Feinde gemacht, dass der Vorfall mit dem Jungen kein Einzelfall bleibt. Fast das gesamte Spiel verbringt man eigentlich damit, Chloe zu retten, indem man als Max die Zeit zurückspult, damit ihr nichts passiert.
Und Max merkt natürlich, dass dieses Leben, das Chloe führt, kein gutes ist und versucht es irgendwie zu reparieren. Daher reist sie eines Tages mit einem Foto in der Zeit zurück und versteckt die Autoschlüssel von Chloes Vater kurz vor seinem Tod. Dieser kann sie nicht finden, fährt nie los, hat dann seinen Unfall nicht und lebt. Doch als Max wieder in die Gegenwart kommt, sieht sie, dass es stattdessen Chloe selbst erwischt hat. Ein Schulbus, in dem sie gesessen hatte, hatte einen Unfall. Jetzt ist sie fast komplett gelähmt und dazu verdammt, im Rollstuhl zu sitzen. Die Kosten, sie am Leben zu halten, sind so hoch, dass ihre Eltern drohen zahlungsunfähig zu werden. Und darüber hinaus hat sie extreme Schmerzen. Schließlich bittet sie Max um Sterbehilfe, und diese trifft danach die schwere Entscheidung, noch einmal zurückzureisen und den Tod von Chloes Vater zuzulassen.
Nun und auch danach läuft es nicht gut. Chloe wird noch ein paarmal gerettet, doch es stellt sich heraus, dass Max‘ viele Zeitreisen einen Hurricane ausgelöst haben. Und dieser droht, die ganze Stadt zu zerstören. Am Ende hat man die Entscheidung, entweder ganz an den Anfang zurückzureisen und Chloe im Frauenklo sterben zu lassen, damit nie eine Zeitreise passiert. Oder die Stadt mit ihr zu verlassen und damit zu opfern. Die Entscheidung wird dem Spieler oder der Spielerin überlassen, aber das ganze Spiel deutet eigentlich darauf hin, Chloe sterben zu lassen. Es waren die ganzen Bemühungen, ihr Leben immer und immer wieder zu retten, die die Katastrophe überhaupt ausgelöst haben. Und so endet das Spiel.


Fragen

So, was ziehen wir daraus? Ich denke, es gibt vier Fragen, die wir klären müssen. Wie ich es schon in der Einleitung gesagt habe. Erstens: Warum sollte man überhaupt in die Vergangenheit zurückreisen? Warum hat Max es getan? Recht offensichtlich wahrscheinlich. Dann zweitens: Kann man die Gegenwart wirklich verändern, indem man an die Vergangenheit dreht? Hat Max das wirklich geschafft? Und dann drittens: Ist es dann eine gute Idee, das zu tun? Hatte Max durch die Zeitreisen Erfolg? Und dann schließlich die Frage, ob das moralisch in Ordnung war. Hat Max gut gehandelt, als sie den Vater gerettet hat? Oder vielleicht eher, als sie ihn hat sterben lassen? Wir werden übrigens die Geschichte von „Life is Strange“ an dieser Stelle etwas abändern: Den Hurricane nehmen wir nämlich weg, der stört nur unsere philosophischen Überlegungen. Denn klar, wenn sie eine ganze Stadt an Menschen umbringt, indem Max zurückreist, ist es moralisch schon etwas bedenklich. Das wäre vielleicht eher ein Fall für meine Thanos-Folge. Also wir nehmen hier an, dass Max‘ Kräfte einwandfrei funktionieren und keine Konsequenzen an sich haben. Das, was sie in der Vergangenheit dann tut, aber natürlich schon. Und wir gehen außerdem nur von einem einzigen Zeitstrang aus. Es gibt nur eine einzige Vergangenheit und eine Zukunft. Wenn wir etwas verändern, haben wir einen neuen Strang und der alte verschwindet. Ich spreche ja irgendwie so gerne die Physikerinnen und Physiker unter euch an, aber es passt hier einfach wieder. Wenn es irgendwelche physikalischen Inputs gibt, was Zeitstränge und Zeitreisen angeht, lasst es mich ruhig wissen. Als Philosoph habe ich da natürlich keine Ahnung.


Wieso zeitreisen?

Also fangen wir mit der ersten Frage an, die vielleicht etwas Offensichtliches zu sein scheint. Aber ich glaube, es ist trotzdem gut, dass wir sie klären. Wieso sollte man zeitreisen? Insbesondere in der Vergangenheit? Nun, die Idee ist, dass man mit dem Wissen der Gegenwart zielgenau Dinge in der Vergangenheit so verändern kann, dass die neue Gegenwart besser wird. Man kann quasi präventiv jedes Übel, von dem man schon weiß, dass es erwächst, bekämpfen. Max tut das zum Beispiel, indem sie den Autoschlüssel von Chloes Vater versteckt. Sie kommt aus der Zukunft und weiß bereits, dass das der Tag wäre, an dem er stirbt. Und zwar durch einen Autounfall. Dann ist es ja wohl die offensichtliche Herangehensweise, ihn daran zu hindern, an diesem Tag Auto zu fahren. Oder eben wieder das Baby-Hitler-Dilemma. Es ist eine ganz einfache Rechnung: Wir wissen schon, was Hitler in seinen späten Jahren in Deutschland und der Welt anrichtet. Da ist es ja ein logischer Gedanke, ihn daran zu hindern. Und zwar indem man genau dann zuschlägt, wenn man sich noch nicht wehren kann. Wir halten also fest: Wenn wir in die Vergangenheit reisen könnten, würden wir das tun wollen, um unsere bisherige Gegenwart zum Besseren zu verändern. Oder zumindest primär. Zeitreisen, für Erinnerungen oder um Erlebnisse noch einmal zu haben, lassen wir einmal weg. Hier geht es darum, die Vergangenheit ändern zu wollen.


Was können wir ändern?

Doch und damit kommen wir zur nächsten Frage: Können wir das? Wir halten uns ja gegenüber der Vergangenheit schon für ziemlich weise. Aber ist es so simpel? Können wir alle Probleme unserer Gegenwart durch eine Korrektur der Vergangenheit beseitigen? Nun funktioniert es bei Max nicht: Sie reist zwar zurück und rettet Chloes Vater, sorgt aber dadurch dafür, dass sie ihr Leben im Rollstuhl verbringen muss. Und nicht nur das, ihr Leben ist dadurch deutlich schlimmer als davor: Sie hat Schmerzen, treibt ihre Familie in den Bankrott und hat auch keinen Spaß mehr am Leben. Es ist nicht einfach nur damit getan gewesen, einen Schlüssel zu verstecken.
Oder denken wir über das Baby-Hitler-Dilemma nach. Ein Baby daran zu hindern, später zum Diktator zu werden, ist sicherlich nicht schwer. Ich denke, das würde jeder Zeitreisende hinbekommen. Aber hätte das den zweiten Weltkrieg verhindert? Vielleicht in der Form, wie wir ihn kennen. Aber wir alle wissen, wie instabil die Weimarer Republik war. Fast bankrott, voller nationalistischer Kräfte. Ich glaube, es hätte dann eine andere Person gegeben. Es ist natürlich nicht gesagt, dass dieser Mensch so schlimm gewesen wäre wie Hitler. Aber auch nicht, dass es besser gelaufen wäre. Wir wissen es ganz einfach nicht. Wenn wir die Vergangenheit wirklich ändern wollen, ist es nicht so simpel, wie einfach eine einzige Person aus der Gleichung zu nehmen.
Funktioniert es also gar nicht? Kommen wir zurück zu Max‘ Geschichte. Hätte es keinen Weg gegeben, Chloes Vater irgendwie anders zu retten? Mit der Verschiebung von äußeren Tatsachen ist es wohl nicht getan. Denn zwar hat sie seinen Autoschlüssel einmal versteckt, aber an einem anderen Tag konnte er ja wieder fahren. Das wird nicht gesagt, aber was ist, wenn Chloes Vater einfach ein riskanter Fahrer war? Und klar bleibt er nach diesem nicht-passierten Autounfall am Leben, aber was ist, wenn er einen anderen gehabt hätte? Oder sagen wir, Max hätte es hinbekommen, dass er zwar die Schlüssel behält und an dem Tag fährt, aber keinen Unfall baut? Weil ihm ins Gewissen geredet wurde. Und dann wäre vielleicht auch Chloes Unfall nicht passiert, auch wenn das natürlich nicht die Schuld des Vaters war. Aber die Veränderung in der Vergangenheit hätte nicht in seinem Umfeld stattfinden müssen, sondern an ihm. Man hätte ihn als Person ändern sollen. Nun, aber vielleicht war er nicht schuld an seinem Autounfall und es hätte nichts gegeben, was er tun hätte können. Und Chloe war sicher auch nicht schuld daran, dass ihr Busfahrer einen Unfall gebaut hat. Aber was ist mit ihrem aktuellen Leben? Denn Max hat ja nicht nur ihre lange Reise in die Vergangenheit bestritten, sondern die ganzen kleinen kurzen Zurückspuler. Alles, um Chloes Leben zu retten. Hier hätte es sicherlich eine bessere Herangehensweise gegeben. Statt Chloe einfach machen zu lassen und ihr die Konsequenzen zu nehmen, hätte Max versuchen sollen ihr wirklich zu helfen. Und das heißt ihr zu helfen, mit dem Tod ihres Vaters besser umzugehen. Sie zu überzeugen, psychologische Hilfe aufzusuchen. Oder zu versuchen, sie davon abzubringen, weiterhin Drogen zu kaufen und zu konsumieren. Chloe hatte ein extrem schweres Leben und mehr aushalten müssen als gerecht war. Aber es war nicht zu spät! Aber natürlich hat man nicht auf alles in seinem Leben einen Einfluss. Wie gesagt war ihre Querschnittslähmung in dem entsprechenden Zeitstrang nicht ihre Schuld. Und jedes charakterliche Wachstum hätte das nicht verhindern können. Und das scheint auch die Konklusion zu sein, die das Spiel zu Chloe zieht. Manche Dinge kann man nicht verändern oder beeinflussen. Manchmal ist man einfach für ein gewisses Schicksal vorherbestimmt. Und für Chloe scheint das der Tod zu sein.


Freiheit oder Determinismus?

Aber wie ist es mit dem Schicksal? Ich kann zu diesem Thema meine Folge „Ist unser Leben vorherbestimmt?“ empfehlen. Denn hier passt diese Debatte sehr gut. Es geht um das Hin und Her zwischen dem Determinismus und dem freien Willen. Und das hängt sehr eng mit dem Schicksal zusammen. Im Grunde ist hier die Frage, ob wir Menschen eigentlich unser Leben selbst in der Hand haben oder eher von äußeren Faktoren bestimmt sind. Können wir wirklich aktiv Änderungen an unserem Lebensweg vornehmen oder ist es uns alles schon durch Erziehung, Charakter und Freundeskreis vorgelegt?
Da gibt es auf der deterministischen Seite den Philosophen Derk Pereboom. Er meint in seinem Artikel „Determinismus al Dente“, dass wir eigentlich keine wirkliche Auswirkung auf unsere eigenen Entscheidungen haben. Sie werden uns nämlich von unserer Umwelt vorgegeben. Und wir denken nur, dass wir sie selbst entschieden haben, weil wir sie wollen. Aber das ist eben nicht dasselbe. Und dazu macht der Philosoph vier Beispiele. „Mr. Green“ nennt er darin seine Hauptperson. Also stellen wir uns vor, Mr. Green würde von Neurowissenschaftlern über Mikrochips in seinem Kopf kontrolliert werden. Und sie haben Macht über alles, vor allem über seine Entscheidungen. Immer wenn er eine solche treffen muss, legen sie einen Schalter um, der ihn dazu bewegt, immer egoistisch zu handeln. Nun, es muss wahrscheinlich nicht darüber gestritten werden, dass Mr. Green hier komplett determiniert ist. Von einem freien Willen können wir auf jeden Fall nicht sprechen, er kann ja gar nichts selbst entscheiden. Gut, dann kommen wir zum zweiten Beispiel. Hier haben wir wieder Mr. Green mit den Neurowissenschaftlern. Aber diesmal wird er nur ganz am Anfang so manipuliert, dass er für den Rest seines Lebens immer egoistisch handeln wird. Die Neurowissenschaftler haben bei ihm quasi diesen Charakterzug eingestellt. Auch jetzt ist er noch determiniert, oder? Er wird zwar nicht bei jeder einzelnen Entscheidung beeinflusst. Aber durch diesen eingepflanzten Egoismus ist von vornherein klar, wie er immer handeln wird. Ok, Beispiel drei. Hier gibt es keine Neurowissenschaftler mehr, sondern Mr. Green wird in einem strengen Trainingscamp aufgezogen. Nur dass er schon von Kindheit an darauf abgerichtet wird, möglichst – ihr habt es erraten – egoistisch zu handeln. Und da das so stark indoktriniert wird, ist er das auch für den Rest seines Lebens. Wieder Determinismus, oder? Er kann gar nicht anders handeln, weil es ihm anders gar nicht in den Sinn kommt! Die Leute vom Trainingscamp haben ihn mit der Erziehung für ein gewisses Schicksal bestimmt: immer egoistisch zu sein. Und jetzt kommen wir zum letzten Beispiel von Mr. Green: Hier ist er einfach nur ein Mensch, der unter normalen Verhältnissen in einer normalen Gesellschaft aufwächst. Nur bekommt er den Wert des Egoistischen vermittelt, nach dem er weiterhin lebt. Determinismus? Pereboom sagt ja. Und was er damit gezeigt hat, ist, dass es im Grunde egal ist, unter welchen Umständen jemand lebt. Durch die Werte und das Wissen, welche einem am Anfang oder auch später im Leben vermittelt werden, ist man für einen gewissen Pfad vorherbestimmt.
Und dann gibt es auf der anderen Seite den Philosophen Harry G. Frankfurt mit seinem Werk „Willensfreiheit und der Begriff der Person“. Und darin sagt er, dass der Mensch ganz im Gegenteil ein freies Wesen ist. Er kann nicht nur handlungsfrei, sondern auch willensfrei sein! Und was heißt das? Nun, das heißt, dass man nicht nur tun kann, was man will, sondern auch wollen kann, was man will. Damit unterscheidet sich der Mensch vom Tier. Das Tier hat seinen Trieb zu essen und wird dem folgen, wenn es stark genug ist. Und wenn es etwas zu Essen findet, ist es in dieser Hinsicht handlungsfrei. Der Mensch kann so weit folgen, aber auch dann noch über den Wunsch zu essen reflektieren. Wenn er zum Beispiel eine Diät macht und der Meinung ist, eigentlich schon genug gegessen zu haben. Und das ist der Beweis unserer Freiheit. Wir können aktiv zwischen A und B wählen. Und so ist es immer im Leben. Frankfurt behauptet nicht, es gäbe keinen Determinismus. Tatsächlich steht seine Theorie dem nicht entgegen. Denn natürlich wird einem die Erziehung vorgegeben, ohne dass man einen Einfluss darauf hätte. Wie denn auch, in den ganz frühen Tagen kann man ja noch gar nicht so reflektiert denken. Doch das heißt ja nicht, dass man später keine Wahl hat. Es ist also eine Freiheit im deterministischen Rahmen. Diese Position nennt man in dieser Debatte übrigens auch Kompatibilismus. Die Freiheit muss außerdem auch in diesem determinierten Rahmen sein. Frankfurt ist nicht der Meinung, dass es ohne den vorgegebenen Überlebenswillen oder den Instinkt zu essen geht. Denn komplett frei zu sein, heißt unfrei zu sein. Sehr paradox, nicht wahr? Aber es ist eigentlich ganz einfach: Ein freier Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass er willensfrei ist, also über seine Wünsche reflektieren kann. Und Wünsche beziehen sich immer auf etwas, das man haben will, das man also in einem gewissen Sinne braucht und was nicht da ist. Aber wenn man komplett frei von allem wäre, bräuchte man auch nichts. Man wäre quasi allmächtig, denn man müsste nichts essen und auch nicht sterben. Und in diesem Fall würde man auch nichts mehr wollen. Doch wenn man nichts will, kann man auch nicht wollen, was man will. Man ist also paradoxerweise nur dann wirklich frei, wenn man in seiner Freiheit eingeschränkt ist.


Die relative Machtlosigkeit des Individuums

Gut, zurück zu Chloe. Wenn ihr mehr zu diesem Thema hören wollt, empfehle ich wie gesagt meine Folge über das Schicksal. Wir sehen hier, dass Faktoren wie der Tod des eigenen Vaters und das Verlassenwerden von Freunden stark von außen einwirken. Sie determinieren eine gewisse Zukunft zwar nicht komplett, aber machen sie sehr wahrscheinlich. Dass Chloe so endet wie sie geendet ist, war eben leider überaus wahrscheinlich. Doch es war eben nicht garantiert. Zu jedem Punkt hätte sie versuchen können, sich zusammenzunehmen, von ihrem Vater abzulassen, Hilfe zu suchen und sich von ihrem zweifelhaften neuen Kreis zu trennen. Was aber Max dafür tun hätte müssen, wäre Chloes Willen dafür zu wecken. Wenn sie es nicht selbst getan hat. Denn wir können auch dann nur wirklich von unserer Willensfreiheit Gebrauch machen, wenn wir das Entsprechende wollen. Doch sie war auf eine gewisse Weise zufrieden damit, wie sie war. Und dementsprechend haben sie ihre determinierenden Faktoren irgendwann eingeholt.
Was das dritte Reich unter Hitler angeht, ist das eine schwierigere Frage. Wie würde man da vorgehen? Also bei Baby-Hitler selbst wäre da wahrscheinlich gar nicht so viel zu machen. Irgendwie müsste man schon den ersten Weltkrieg verhindern. Aber dann auch trotzdem irgendwie dafür sorgen, dass die Weimarer Republik entsteht. Und dann schauen, dass sie die Weltwirtschaftskrise und den Nationalismus abfedert. Ihr seht schon, das wäre allein wahrscheinlich gar nicht möglich, selbst mit dem Wissen um die Geschichte.


Die Moralität der Zeitreisen

Und das bringt uns zu unserer dritten Frage: Sollte man das dann tun? Wenn es ja offenbar zu viel Anstrengung ist und zu wenig bringt. Nun wäre bei den meisten Veränderungen wahrscheinlich wirklich die Gefahr zu groß, dass man durch spontane Abwendungen von äußeren Faktoren andere Schäden anrichtet. Aber gut, wenn man ganz logisch vorgeht, müsste das nicht immer negativ sein. Es muss ja irgendwie einen oder mehrere Zeitstränge x geben, die besser sind als unsere. Oder wir leben schon immer in der optimalen Zeit, in der es aus den vergangenen Ereignissen nicht besser kommen sollen. Also ich glaube das zumindest nicht, muss ich leider sagen. Wenn man in der Vergangenheit jetzt auf Menschen stärker einwirkt, hat man vielleicht etwas Erfolg. Aber es ist eben nicht so einfach.
Diese Frage hängt auch ein bisschen mit unserer Hauptfrage zusammen: Darf man das überhaupt tun? Darf man überhaupt in die Vergangenheit reisen und einfach irgendwelche Sachen verändern? Denn man könnte damit höhere Schäden anrichten, als man verhindern will. Und selbst wenn nicht, ist es in Ordnung, die Zukunft von Leuten einfach abzuändern und einige davon damit vielleicht zu verurteilen? Ist das moralisch zulässig? Und hier habe ich lange gesucht, bis ich Literatur gefunden habe. Die moralischen Bedenken bei Zeitreisen scheinen noch nicht so sehr beachtet zu sein. Doch ich habe einen Artikel namens „Ethical Puzzles of Time Travel“ von der Philosophin Sara Bernstein gefunden, der sehr interessant war. Und zwar sagt sie darin zunächst das, was wir auch gesagt haben: Es scheint so, als wäre es fast moralisch verpflichtend, zurückzureisen und Leute wie Hitler zu töten. Aber so einfach ist es nicht. Das Moralrisikoargument haben wir da bereits besprochen, nur nicht unter diesem Namen. Es besagt aber eben, dass man das Risiko eingeht, durch einen Eingriff die Dinge sogar noch schlimmer zu machen. Bernstein geht hier etwas weiter nach vorne und schaut auf Leute, die vielleicht Hitler während des zweiten Weltkriegs entmachten würden, damit dieser schneller vorbeigeht. Es sind ja auch wirklich schlimme Dinge von 39-45 getan worden. Doch viele Historiker und auch Generäle zu dieser Zeit sagen, dass es viel komplizierter an den Fronten gewesen wäre, wenn Hitler vor der Einnahme Deutschlands gestorben wäre. Er war natürlich ein Wahnsinniger und Tyrann, aber er war wenigstens einer mit der alleinigen Macht. Und der Vorteil bei solchen Leuten ist, dass sie in einem gewissen Ausmaß berechenbar und kalkulierbar sind. Nicht auszudenken, was gewesen wäre, wenn auch noch ein Machtkampf in Deutschland zwischen den potentiellen Nachfolgern entbrannt wäre oder sogar ein Bürgerkrieg mit den Leuten, die überhaupt keine Lust mehr auf das Regime hatten. Oder denkt an modernere Diktatoren, die entmachtet wurden. Einige Länder wurden dadurch in Bürgerkriege gestürzt, die noch andauern! Nun, bei diesen Fragen können mir vielleicht auch die Historikerinnen und Historiker unter euch helfen.
Aber wir verkleinern das Ausmaß etwas und schauen uns nur an, was wäre, wenn man die Vergangenheit so verändert, dass sich zwei Personen niemals kennenlernen, die eigentlich die Eltern einer dritten Person gewesen wären. Logischerweise gibt es diese Person dann nicht mehr. Wäre das vertretbar? Eigentlich würde man ja sagen „Nein“, aber man denkt darüber nach. Ist man damit in der Vergangenheit in einer so anderen Position als in der Gegenwart? Denn ich weiß jetzt gerade auch nicht genau, wie meine Handlungen die Zukunft verändern werden. Ich tue eben das, was ich für richtig halte. Bisher klappt es ganz gut, nehme ich an. Aber habe ich jetzt schon die Existenz einer möglichen Person verhindert? Vielleicht, oder? Man weiß es eben nicht. Aber jede Person, die ich kennengelernt habe, hätte genau in der Zeit eine andere Person kennenlernen können, oder? Vielleicht den zukünftigen Partner oder die Partnerin? Oder vielleicht bin ich der Partner einer Person geworden und habe damit etwas verhindert. Also sagt Bernstein, dass es eigentlich keine allzu starke Rolle spielt. Alles, was wir über die Vergangenheit wissen, ist, dass ein gewisser Handlungsstrang, der ohnehin schon verändert ist, weil wir zurückgereist sind, zu den Ereignissen führen würde, die wir kennen. Aber sonst ist uns alles unbekannt. Also hätten wir noch nicht einmal zwingend eine höhere Stellung als unser früheres Ich, wenn wir es treffen würden oder weiser wären. Denkt auch daran, dass wir in der Gegenwart nicht wissen, was in unserer Zukunft passiert, also auch umso weniger in der neuen Vergangenheit! Und die Personen, die durch uns nicht mehr existieren, müssten uns genauso wenig tangieren wie die, deren Existenz vielleicht jetzt gerade durch uns verhindert wird. Denn es gibt niemanden, der oder die „nicht mehr“ existiert, wenn wir diese Existenz verhindern. Es gibt nur solche, die nie existiert haben. Und wir können uns doch nicht verantwortlich für Leute fühlen, die es gar nicht gibt! Dementsprechend wäre es natürlich je nach moralischer Richtlinie, aber grundsätzlich eben moralisch zulässig, Hitler im zweiten Weltkrieg zu entmachten. Genauso, wie es moralisch in Ordnung sein kann, einen heutigen Diktator zu entmachten. Das Einzige, was es aber nicht ist, ist eine Verpflichtung. Denn niemand kann uns sagen, was danach passieren würde. Das Moralrisikoargument stellt also kein Verbot der Zeitreise dar. Es sei denn, man geht von multiplen Zeitsträngen aus. Doch das tun wir in dieser Folge nicht und würde auch den Rahmen sprengen. Max begeht weder einen Fehler, indem sie Chloes Vater rettet, noch indem sie ihn sterben lässt. Sie weiß ganz einfach nicht genug, um moralisch gesehen verantwortlich zu sein.

Es gibt aber einen einzigen Fall, in dem es moralisch nicht nur zulässig, sondern sogar verpflichtend wäre, in der Zeit zurückzureisen. Und zwar, wenn man zu 100% wüsste, dass alle Konsequenzen von der Reise gut wären und man auch genauso gut wüsste, was man verändern muss. Stellen wir uns eine Zeit vor, in der jeder eine tragbare Zeitmaschine hätte und ignorieren kurz, wie sehr das unsere zeitliche Struktur zerstören würde. Jemand mit so einem Ding im Auto überfährt jetzt aber aus Versehen ein Kind. Sollte er zurückreisen und dann bremsen? Ja, auf jeden Fall! Er muss sogar! Denn hier gibt es keine Konsequenzen, außer, dass er ein Kind nicht totgefahren hat. Wenn so etwas möglich wäre, würde die moralische Debatte komplett neue Farben annehmen. Die Überlegungen würden sich nicht mehr nur auf die Zukunft und Gegenwart beziehen, sondern auch auf die Vergangenheit! Nicht mehr nur „Was soll man tun?“, sondern auch „Was hätte man tun sollen?“ Und dementsprechend war es von Max auch nicht falsch, Chloe vor den vielen Tötungen gerettet zu haben. Auch wenn wir ja oben schon eine bessere Möglichkeit der Hilfe vorgeschlagen haben. Auch ist Max natürlich nicht so offensichtlich wie die Person im Auto verpflichtet, Chloe zu retten. Aber sie wäre es zum Beispiel, wenn sie selbst eine Person verletzt hätte.


Endstand

Ok, was nehmen wir denn jetzt aus dem allem mit? Reisen in die Vergangenheit scheinen immer so ein ultimatives Mittel zu sein, alle Fehler geradezubiegen. Man könnte schlimme Katastrophen in der Welt abwenden oder persönliche. Aber wie wir gelernt haben, ist es nicht so simpel. Nur weil man einzelne Situationen abwendet, ändert das nicht die Weltgeschichte. Letzten Endes besteht sie aus menschlichen Akteuren und nicht einfach nur einzelnen Geschehnissen. Also müsste man genau dort ansetzen: beim Menschen. Jeder kann sein eigenes Leben in die Hand nehmen, selbst wenn es determinierende Faktoren gibt. So viel lernen wir von Frankfurt. Doch auch da: Das mag vielleicht bei Einzelschicksalen möglich sein, aber auf der weltpolitischen Ebene ist das eher zweifelhaft. Wie sollte man gegen eine ganze Diktatur ankommen, zu egal welcher Zeit? Seien wir doch nicht ignorant gegenüber der Vergangenheit! Es gab hunderte von Leuten, die Hitlers Aufstieg gesehen und sich mit allen Kräften gewehrt haben. Diese Menschen waren doch nicht dumm! Jeder kann in die Zukunft sehen und zu einer gewissen Zeit hat sicher jeder gewusst, was passieren würde. Oder gehen wir zu „Life is Strange“: Wie hätte Max ohnehin die strenge Chloe davon überzeugen können, ohne weiteres ihren Lebensstil zu ändern? Immerhin war es ihr sicher auch nach dem ersten Vorfall klar, wie schwierig es mit Chloe werden würde. Aber vor allem, wenn sie sie geändert hätte, was wäre dann passiert? Denn das bedenkt man oft nicht. Wenn man eine Sache in der Vergangenheit verändert, macht das sicher etwas mit der Gegenwart. Aber muss es wirklich eine Entwicklung zum Besseren sein? Bei Max‘ Versuch, Chloes Vater zu retten, war es sicherlich nicht so. Und das bringt uns eben in die Situation, in der Vergangenheit eigentlich ebenso unwissend zu sein wie in der Gegenwart und Zukunft. Wir wissen nie, was genau passieren wird. Deshalb ist es auch kein moralischer Fehler, etwas zu verändern. Solange man dabei seinen moralischen Grundsätzen treu bleibt. Denn auch die bleiben bestehen. Es macht dann keinen Unterschied, wo man ist. Man soll trotzdem keinen Menschen schaden und tugendhaft sein. Je nachdem, welchem Philosophen man folgt. Wenn man unwissentlich dafür sorgt, dass Menschen nicht existieren, kann das gar nicht schlecht oder gut sein. Es gibt sie ja gar nicht! Und wir tun das wahrscheinlich ständig, aber man muss auch die andere Seite sehen: Wir sorgen auch konstant dafür, dass es bestimmte Menschen gibt. So funktioniert eben der Fluss der Zeit. Und Baby-Hitler zu töten, wäre höchstwahrscheinlich unmoralisch und uneffektiv. Zumindest in Hinblick auf die Verhinderung einer deutschen Diktatur. Auch Hitler könnte man eine Wahl geben. Er hatte schon durch den ersten Weltkrieg und die Wirtschaftskrise nach dem Krieg determinierende Faktoren, doch auch er hatte eine Wahl. Er hätte einen guten Pfad wählen können und hätte unterstützen können, wo er zerstört hat. Aber er hat nicht. Deshalb nennen wir ihn ja zurecht einen schlechten Menschen.


Konklusion

Moralisch zulässig sind Änderungen in der Vergangenheit also immer, wenn die Handlungen an sich moralisch sind. Doch sie werden verpflichtend, wenn man spontan und ohne Konsequenzen zurückreisen und einen Fehler wieder gutmachen kann. Wenn man ihn selbst begangen hat, sowieso. Anderenfalls wäre es zumindest eine moralisch sehr gute Tat. Und so tut es Max ja auch und rettet Chloe, wann immer sie kann. Auch ihre Rettung von Chloes Vater war gut. Es war ein guter Gedanke dahinter, und sie hätte nicht wissen können, wie es ausgeht. Wir müssen uns wohl von dem Gedanken verabschieden, die Gegenwart auf diese Weise reparieren zu können. Die Vergangenheit ist eben genauso kompliziert wie unsere momentane Zeit. Es ist alles verwinkelt und verdreht, und man kann unmöglich wissen, was genau wann passieren wird. Deshalb ist es eigentlich fast egal, ob man in die Vergangenheit reist und etwas ändert. Vielleicht hat man Erfolg, vielleicht nicht. Doch wir sollten uns eigentlich eher auf unsere Zeit konzentrieren und darauf, die Zukunft zu verbessern. Denn die ist auf jeden Fall noch komplett formbar. Und vor allem ist es noch nicht passiert! Ich glaube, das ist auch das, was „Life is Strange“ uns sagen wollte. Chloe war nicht dazu verdammt, zu sterben. Sie hätte Vieles unternehmen können, um sich zu retten und Max hätte ihr noch viel mehr helfen können. Aber es ist eben nicht passiert. Chloe wurde immer wieder und wieder getötet und schließlich hat Max sie gehen lassen. Doch durch ihren Tod wurde endlich der Drogenring vor Gericht gebracht, der sonst immer verdeckt handeln konnte. Klar, wenn Chloe als Leiche nie bei der Polizei auftaucht und man auch sonst nichts hört, gibt es keine Spur. Aber so konnten gleich die richtigen Leute verhaftet werden und die Zukunft konnte sich verbessern. Ohne den Drogenring war die Gefahr nicht mehr da, dass Drogen an Schülerinnen und Schüler verkauft wurden. Und das wurde im Spiel zwar nicht gesagt, aber es gab danach auch bestimmt mehr Sicherheit an der Schule, dass man sie nicht einfach mit einer Waffe betreten konnte.
Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind, sind nicht immer schön und haben nicht immer schöne Konsequenzen. Und manchmal wünschten wir uns wie nichts anderes, wir könnten die Zeit kurz ein bisschen zurückdrehen und alles ändern. Doch dann, wenn wir wirklich damit konfrontiert werden, wissen wir eigentlich gar nicht, was wir tun sollen. Deshalb sollten wir sie manchmal einfach ruhen lassen. Wir sollten aus ihr für die Zukunft herausziehen, was wir können und versuchen, diese Zukunft für uns alle besser zu gestalten als die aktuelle Gegenwart.

So, und das war meine Folge zu den Zeitreisen. Ich glaube, ich habe noch bei keiner Folge zu Anfang so wenig Ideen gehabt, welche Philosophen ich lesen sollte. Die Frage mit den Zeitreisen ist eben ziemlich neu, da haben sich noch nicht so viele Philosophen dafür interessiert. Doch das hat es umso interessanter gemacht, sich einzulesen. Lasst mich wissen, was ihr denkt! 

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Dann macht es gut und noch einen schönen Tag noch!


Quellen

,,Life is Strange" - Square Enix

,,Determinism al Dente" - Derk Pereboom

,,Willensfreiheit und der Begriff der Person" - Harry G. Frankfurt

,,Ethical Puzzels of Time Travel" - Sara Bernstein

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